Selbstständig : eLearning Business Marketing Blog

Selbstständig : eLearning Business Marketing Begleitblog zum Dasein als Selbstständiger

Der Schritt von England (UK) wieder zurück nach Deutschland zu ziehen, ist mir aus bürokratischer Sichtweise sicherlich nicht leicht gefallen… Dieser Teil 2 zum Artikel “Von England UK zurück nach Deutschland” befasst sich mit allen notwendigen Formulare, die im Zusammenhang mit der Rückkehr und der Integration in das deutsche Sozialsystem benötigt werden. Teilweise hatte ich mich schon vor der Rückkehr von England nach Deutschland um notwendige Formulare gekümmert. Die beantragten Formulare sind neben der Arbeitslosengeldzahlung auch relevant für die Rentenversicherung sowie die Steuerrückzahlung der Einkommenssteuer in England.

Vom Arbeitgeber benötigt man:

  • P60 – den P60 gibt es nur einmal pro Jahr – das Formular vom Vorjahr genügt
  • P45 aller Jahre in England
  • Alle Payslips inklusive final Payslip
  • Redundancy-notice (Kündigungsschreiben – wichtig für Agentur für Arbeit)

Von der HM -Revenue benötigt man:

  • CA 3916
  • P85

Mit dem Formular CA 3916 und den Kopien des P60, P45, Payslips werden folgende Formulare beantragt, die in der Agentur für Arbeit, in der Rentenstelle und eventuell bei der Krankenkasse benötigt werden:

  • E104 (insurence, employment, residence)
  • E205 (insurence history)
  • E301 (unemployment)

Der P85 ist dagegen relevant für die Rückzahlung an zu viel gezahlten Steuern. Da Steuern monatlich vom Einkommen abgezogen und auf das gesamte Jahr hoch-gerechnet werden, kommt es bei einem unvollständigem Tax-year zu einer überproportionalen steuerlichen Belastung. An dieser Stelle muss man hartnäckig bleiben, dass dieser Betrag auch wieder gut geschrieben wird. In meinem Fall kam es zu mehreren Verzögerungstaktiken – einerseits schickten sie mir ein komplett falsches Formular zurück. Dann wieder stimmte die Zieladresse nicht. Letztendlich bekam ich die Gutschrift nach einem halben Jahr! Es empfiehlt sich also ein Konto in England weiter laufen zu lassen! weiter lesen

Vor wenigen Wochen fragte mich doch tatsächlich meine Mutter, ob ich nicht mit zu einem Casting für eine TV-Serie kommen wolle. Eigentlich hatte ich keine Lust darauf. Da allerdings meine Auftragslage Projekt-bezogen eher dünn war und ich mal wieder raus wollte,  entschloss ich mich doch mitzukommen. So kam es, dass ich mich in der “Harzer Str. Nr 4″ ;) in Leipzig wiederfand.

Dort erfuhren wir, dass die Casting Agentur “wantet!” – mitteldeutscher Medienservice Leute für die TV Serie “In aller Freundschaft” sucht – Eine Serie die ich noch nie gesehen hatte – Nach einigem warten auf der Treppe fiel mir auf, dass fast ausschließlich 55-65 jährige in der langen Schlange im Treppenhaus standen. Und ich dachte mir schon – die nehmen mich, bei dieser Auswahl. Noch schnell ein Formular ausgefüllt, in dem ich neben persönlichen Dingen all meine Fähigkeiten, Outfits, Gitarren und Autos aufzählen sollte. Nach der Fotosession ging es wieder nach Hause. weiter lesen

Ich hatte leider schon den ersten Ärger mit einem Kunden, der sich um den Großteil der Zahlung meiner Arbeit drücken wollte. Wie ich mit Hilfe von Google-Recherche und einem Anruf bei einem anderen IT-Dienstleister in Erfahrung gebracht habe, bin ich nicht der erste der mit dieser Firma in Gerichshain bei Leipzig dieses Probleme hatte…

Leider war ich damals noch total blauäugig gegenüber den marktwirtschaftlichen Gegebenheiten im Lande und ließ mich von 1-2 Einladungen zu Mittagstisch beim Familienunternehmen zu Hause blenden… Zudem hatte ich noch keine AGBs geschrieben und den ersten Auftrag mehr oder weniger via Handschlag abgeschlossen.

Im konkretem Fall hatte ich im letztem Jahr, in der Übergangsphase zu meiner Selbstständigkeit, für diese Firma auf Stundenbasis vor Ort und von zu Hause an einem Katalog gearbeitet – später fing ich noch mit der Arbeit an einer Webseite an. Da ich damals noch ohne zugewiesene Steuernummer dastand, konnte ich noch keine rechtlich gültige Rechnung zum ersten Projekt schreiben.

Dies tat ich mit erheblicher Verspätung, als mir die Steuernummer endlich im Dezember zugewiesen wurde -  Die Rechnung schickte ich in der Höhe von 630 Euro los. Ich setzte eine Zahlungsfrist von zwei Wochen. Mittlerweile arbeitete ich schon am nächsten Projekt für diese Firma, teilweise vor Ort.

Kein Kommentar zur Rechnung vor Ort – doch als nichts auf dem Konto nach Silvester passierte,  stellte ich die Arbeit ein. Mein Computer leider auch – ein Haarriss auf der Platine meines Powerbooks. Ich begründete zunächst den Arbeits-Stopp mit meinem Computer in der Hoffnung, dass der Betrag noch kommen möge.

Doch als mir am 7.1. mir die Email entgegen Sprang, dass die Firma mir ein erfolgreiches Jahr wünscht und ich auf der Rechnungsanschrift “Familie …” rausnehmen solle, weil dies Probleme bei der Steuerbehörde geben würde – klingelten die Alarmglocken.
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